Invalidität/Erwerbsminderung

Invalidität ist für viele Versicherte mit hoher Wahrscheinlichkeit eines der Risiken im Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit, welches das größte Gefahrenpotenzial entfalten kann. Schließlich entsteht eine Kulisse, die von Jobverlust, Einkommenseinbußen und letztlich vielleicht sogar dem sozialen Abstieg gekennzeichnet ist.

Und je nach Branche bzw. Berufsbild ist das Risiko, durch einen Arbeitsunfall oder eine auftretende Berufskrankheit in der Erwerbsfähigkeit gemindert zu sein, nicht unerheblich (zum Beispiel im untertägigen Bergbau). Betrachtet man zum Beispiel das Auftreten neuer Renten in der gesetzlichen Unfallversicherung, stechen bei der Zahl der Arbeitsunfälle im Jahr 2010 besonders Holz und Metall sowie die Baubranche mit jeweils sechstelligen Unfallzahlen hervor.

Gruppe Berufsgenossenschaft 2000 2005 2010
Holz/Metall 4.128 3.000 2.578
Bau 5.819 3.419 2.518
Verwaltung2 2.374 2.298 2.380
Handel/Warendistribution 2.620 2.154 1.899
Verkehr 2.172 1.745 1.619
ETEM1 1.698 1.567 1,491
UK öffentliche Hand (Allg. UV) 2.225 1.823 1.289
Nahrungsmittel/Gastgewerbe 1.609 1.228 1.039
Gesundheit/Pflege 914 1.000 977
Rohstoffe/ch. Industrie 1.344 1.003 774

Übersicht zu den neuen Unfallrenten verschiedener Branchen/Tätigkeitsbereiche für die Jahre 2000, 2005 und 2010 (Quelle: DGUV-Statistiken für die Praxis 2010; Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V.)
)1 Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse;
)2 Verwaltung, Bahnen, Glas/Keramik

Wie effizient sind aber die Leistungen im Bereich der gesetzlichen Unfallversicherung in Deutschland, wenn es um den Bereich Erwerbsminderung und Invalidität ais Sicht der Einkommenssicherung geht? Um einen Punkt vorweg zu nehmen: Beschäftigte, die sich im Alltag ausschließlich auf die GUV als Vorsorge verlassen, werden regelmäßig einen Einkommensverlust einkalkulieren müssen.

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